Sanierung des Columbus Cruise Terminal in Bremerhaven

Seit dem 19. Jahrhundert war Bremerhaven lange Zeit der größte Auswandererhafen Kontinentaleuropas. Später wurde er zu einem beliebten Passagierhafen im Kreuzfahrttourismus. Zwischen 1952 und 1958 wurde hier das bei Ausflüglern sowie Kreuzfahrtreisenden beliebte Columbus Cruise Terminal errichtet, das inzwischen in die Jahre gekommen ist. So standen für das Gebäudeensemble zunächst Abriss und Neubau auf dem Plan.

In einem Vergabeverfahren für die Architektur und Nachhaltigkeit überzeugte das Konzept der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) die Jury von einer Sanierung und Erweiterung statt dem geplanten Abriss. RMN hat für gmp das Energiekonzept und die notwendigen Anteile der Fachplanung TGA im Rahmen des VgV-Verfahrens planerisch beigetragen. Wir freuen uns, dass wir mit dem von uns geplanten Energiekonzept einen entscheidenden Anteil am Wettbewerbserfolg des Architektenteams hatten. So sieht unser Konzept für eine positive CO2-Bilanz den Einsatz erneuerbarer Energien, die Meerwasserentnahme zum passiven Heizen und Kühlen sowie die Nutzung von Photovoltaik zur Stromerzeugung vor.

 

In dem darauffolgenden separaten Vergabeverfahren für die Technische Gebäudeausrüstung konnten wir den 2. Platz erzielen.