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Sanitärtechnik

Überreste anspruchsvoller Be- und Entwässerungsanlagen sind nach Schätzungen ca. 5000 bis 6000 Jahre alt. Die Grundanforderungen, dem Menschen Wasser in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung zu stellen und das entstehende Abwasser unbemerkt und schadlos zu beseitigen, sind damals wie heute unverändert.

Da sich der Nutzerkreis jedoch von einigen wenigen auf die Gesamtbevölkerung erweitert hat und heute zusätzlich unterschiedlichste technische Anwendungen mit besonderen Anforderungen an die Beschaffenheit des Wassers bestehen, kommt dem Schutz des Trinkwassers besondere Bedeutung zu. Nur durch konsequente Beachtung und fachgerechte Umsetzung der entsprechenden Normen und Techniken bei Planung und Bau der weit verzweigten öffentlichen und privaten Wasserversorgungsnetze kann die geforderte Trinkwasserqualität bis zur Zapfstelle gewährleistet werden.

Vorrangig aus ökologischen Gründen erfolgt die Prüfung auf Wassereinsparmöglichkeiten in einem Projekt wie z.B. Einsatz von Selbstschlussarmaturen, wasserlose Urinalen,
4-l-WC?s in Kombination mit reduzierten Abwasserleitungsquerschnitten und Abflussverstärkern, oder Regenwassernutzungsanlagen.

Zur Sanitäranlage gehört neben der Bewässerung auch die den jeweiligen Bauvorhaben angepasste Entwässerungsanlage, die häusliches Ab- und Regenwasser ohne Beeinträchtigung für Nutzer oder Gebäude auf kürzestem Wege in den Abwasserkanal befördert. Hier ist bei gewerblichen Bauten besonderes Augenmerk auf Umweltschutzaspekte zu legen und durch Anwendung von geeigneter Abscheidetechnik die eingeleitete Schadstofffracht zu minimieren.